Herzlack Nagellack Nachhaltigkeit

Unser Selbstverständnis

Unsere Gründerin Andrea war mehrere Jahre als Flugbegleiterin auf der ganzen Welt unterwegs. Sie durfte die schönsten Orte entdecken und begegnete zugleich Ländern und Menschen, die besonders unter Armut und Umweltverschmutzung leiden. Diese Erlebnisse haben sie tief bewegt – und prägen HERZLACK bis heute.

Für uns ist Nachhaltigkeit kein Trend, sondern eine Haltung, die unser tägliches Handeln bestimmt. Wir möchten Verantwortung übernehmen: für unsere Umwelt, für die Menschen und für die Zukunft, die wir gemeinsam gestalten.

Deshalb hinterfragen wir unsere Entscheidungen bewusst und setzen uns bei allem, was wir tun, für einen möglichst achtsamen Umgang mit unseren Ressourcen ein. Ob bei der Auswahl unserer Inhaltsstoffe, unserer Verpackungen oder unserer Produktionsprozesse – unser Anspruch ist es, Schritt für Schritt nachhaltiger zu handeln und unseren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten.

Kochöfen in Uganda

Wir unterstützen mit Überzeugung die von Virginia Echavarria gegründete Organisation Simoshi, die sich seit 2014 für bessere Lebensbedingungen von Kindern und ihren Familien in Uganda engagiert.

Eines ihrer wichtigen Projekte ist die Ausstattung regionaler Schulen mit sicheren, modernen Kochöfen. Denn vielerorts wird noch über offenen Feuerstellen gekocht. Der dabei entstehende Rauch kann sich in den Klassenräumen ausbreiten und die Gesundheit von Kindern und Lehrkräften erheblich belasten.

Mit ihrer Arbeit trägt Simoshi dazu bei, die Bedingungen vor Ort nachhaltig zu verbessern und ein gesünderes Umfeld für Lernen und Entwicklung zu schaffen.

Wir sind stolz, diese wichtige Arbeit zu unterstützen. Denn wir glauben, dass Verantwortung dort beginnt, wo wir nicht wegsehen, sondern handeln – und dass gemeinsames Engagement einen echten Unterschied machen kann.

Weniger Holz. Mehr Schutz. Nachhaltige Wirkung.

Die von Simoshi eingesetzten Kochöfen bieten gleich mehrere Vorteile: Sie reduzieren den Holzverbrauch um rund 50 %, schonen dadurch wertvolle Ressourcen und tragen zu besseren Kochbedingungen bei.

Damit die Öfen langfristig ihre Wirkung entfalten können, begleitet Simoshi ihre Einführung mit fachgerechter Installation, regelmäßiger Wartung und einer Einweisung der Köch in die richtige Nutzung.

So entsteht mehr als eine technische Lösung: Es wird ein Beitrag zu einem ressourcenschonenderen Alltag und zu besseren Bedingungen für die Menschen vor Ort geleistet.

Langfristig sollen 1.500 moderne Kochöfen in 450 Schulen installiert werden. Damit sollen rund 340.000 Schulkinder von besseren Kochbedingungen profitieren und der tägliche Holzverbrauch der Schulen um etwa 50% gesenkt werden. Das schont wertvolle natürliche Ressourcen und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft.

Wir möchten dieses Vorhaben aktiv mitgestalten: Deshalb übernehmen wir an ausgewählten Schulen die vollständigen Anschaffungskosten der Kochöfen. Denn gerade dort, wo die finanziellen Mittel begrenzt sind, möchten wir dazu beitragen, dass wichtige Veränderungen möglich werden.

Wenn du mehr über Simoshi erfahren möchtest, schau dir das Video an und besuche www.simoshi.org.

Bäume in Madagaskar

Für jeden verkauften Nagellack unterstützen wir gemeinsam mit unserem Partner Eden Reforestation Projects die Pflanzung eines Baumes. So möchten wir dazu beitragen, geschädigte Ökosysteme wiederherzustellen und langfristig neue Lebensräume entstehen zu lassen.

Denn Bäume sind unverzichtbar für ein gesundes Gleichgewicht unserer Umwelt: Sie binden CO₂, bieten zahlreichen Tierarten einen Lebensraum, schützen Böden vor Erosion und tragen zum natürlichen Wasserkreislauf bei. Wiederaufforstung kann damit einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten.

Doch es geht um mehr als den Schutz der Natur. Wiederaufforstungsprojekte schaffen auch Perspektiven für Menschen vor Ort. Organisationen wie Eden Reforestation Projects beschäftigen und schulen Menschen in den Regionen, in denen neue Bäume gepflanzt werden. So entstehen Einkommensmöglichkeiten, während sich die Natur regenerieren kann.

Video laden: Eden Reforestation Projects

Madagaskar, ein Inselstaat vor der Südostküste Afrikas, ist reich an einzigartigen Naturräumen, steht jedoch zugleich vor großen sozialen und ökologischen Herausforderungen. Viele Menschen leben in schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen und sind auf verlässliche Einkommensmöglichkeiten angewiesen.

Wiederaufforstungsprojekte können hier einen wichtigen Beitrag leisten: Sie unterstützen die Regeneration geschädigter Ökosysteme und schaffen zugleich Arbeitsplätze, die Menschen dabei helfen, ihren Lebensunterhalt zu sichern und ihre Familien zu versorgen.

Aufgrund einer Neuausrichtung des Wiederaufforstungsprogramms unseres Partners Eden Reforestation Projects haben wir unsere Unterstützung für Baumpflanzungen in Madagaskar vorübergehend pausiert. Diese Zeit nutzen wir, um ein neues Konzept zu entwickeln, mit dem wir unser Engagement für den Schutz der Natur und die Menschen vor Ort langfristig und sinnvoll fortsetzen möchten.

Wenn du mehr über Eden erfahren möchtest, schau dir das Video an und besuche www.edenprojects.org.

Klima schützen.

Klimaschutz beginnt mit bewussten Entscheidungen. Deshalb haben wir uns im Rahmen der Initiative „Climate Neutral Now“ der Vereinten Nationen freiwillig dazu verpflichtet, unseren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren und Verantwortung für die Auswirkungen unseres Handelns auf das Klima zu übernehmen.

Diese Haltung ist für uns mehr als ein Versprechen – sie ist Teil unserer Unternehmensphilosophie. Wir möchten unsere Emissionen Schritt für Schritt verringern und unsere Entscheidungen so gestalten, dass sie einen möglichst positiven Beitrag für Umwelt und Zukunft leisten.

Uns ist bewusst, dass nachhaltiges Wirtschaften ein kontinuierlicher Prozess ist. Umso wichtiger ist es uns, Verantwortung nicht nur zu formulieren, sondern sie in unserem täglichen Handeln umzusetzen.

Um unsere Klimawirkung besser zu verstehen und gezielt zu reduzieren, haben wir den CO₂-Fußabdruck unseres Unternehmens (Corporate Carbon Footprint) von ClimatePartner nach dem Greenhouse Gas Protocol ermitteln lassen. Dabei wurden die Emissionen aus Scope 1 und Scope 2 sowie Teile der Emissionen aus Scope 3 berücksichtigt.

Scope 1 umfasst direkte Emissionen aus eigenen oder kontrollierten Quellen, Scope 2 die indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie. Scope 3 beinhaltet weitere indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, beispielsweise durch vor- und nachgelagerte Aktivitäten. Da unsere Bilanz Scope 3 nur teilweise abdeckt, ist uns eine transparente Einordnung des erfassten Umfangs besonders wichtig.

Für die bilanzierten Emissionen, die wir nicht vermeiden können, unterstützen wir zertifizierte Klimaschutzprojekte zum Ausgleich. Unser Anspruch ist es, unsere Emissionen kontinuierlich zu reduzieren und unseren Beitrag zum Klimaschutz verantwortungsvoll weiterzuentwickeln.

Auch den CO₂-Fußabdruck unserer Nagellacke (Product Carbon Footprint) haben wir berechnen lassen. Dabei wurden die Emissionen entlang des betrachteten Produktlebenszyklus erfasst – von der Herstellung über den Transport bis hin zur Entsorgung. Die ermittelten Emissionen gleichen wir nach unseren Angaben ebenfalls durch die Unterstützung zertifizierter Klimaschutzprojekte aus.

Wir möchten Klimaschutz messbar machen, Verantwortung für unsere Auswirkungen übernehmen und unsere Umweltbilanz Schritt für Schritt verbessern. Denn glaubwürdiges Engagement beginnt mit Transparenz.